Callaway

Callaway 2010

Für die Golfsaison 2010 hat Callaway unter anderem einen neuen Driver kreirt. Der FT-iz Driver ist das Nachfolgemodell des FT-iQ Drivers. Diese neue Kreation erstrahlt in einem neuen Callaway 1Design und ist mit den besten Technologien ausgestattet. Die aerodynamische Form des Kopfes ermöglicht einen höheren Trägheitsmoment. Der neue Callaway FT-iz Driver übertrifft durch eine geringere Fehlertoleranz und Performance seinen Vorgänger. Durch die polare Gewichtung am äußeren vorderen und hinteren Bereich ist eine höhere Beschleunigung des Balles möglich.

Callaway 2009

Das Vorgängermodell des FT-iz Drivers, der FT-iQ Driver ermöglicht eine größere Distanz, sowie eine höhere Ballgeschwindigkeit durch seinen tiefen Schwerpunkt. Der MOI des FT-iQ konnte um rund 10% gesteigert werden, so dass dieser Driver noch fehlerverzeihender als herkömmliche Modelle ist. Wenn ein Ball auch mal nicht ganz mittig getroffen wird hat er noch präzise Flugbahn. Auch beim Schaft hat sich Callaway für den Mitsubishi Rayon Fubuki entschieden.  Der FT-iQ ist in der Draw Bias und in der Tour Variante erhältlich.

Das Big Bertha Diablo Fairway erfreut sich durch die Gewichtsverteilung in den Schlägerkopfen großer Beliebtheit. Somit ermöglicht dieses Fairwayholz seinem Spieler einen optimalen Schwerpunkt um einen hohen Trägheitsmoment zu erzielen. Durch eine VFT Technologie, bei der die Schlagfläche unterschiedlich dick ist, wird die Ballgeschwindigkeit erhöht. Der Big Bertha Diablo ist in Draw oder Neutral erhältlich.

In höchster Qualität wurden auch die Callaway Diablo Eisen hergestellt. Das klassische Design wurde beibehalten, jedoch die Spieleigenschaften verbessert. Durch ein weiches 1020 Callaway 3Carbon/ Stahl, eine extrem harte Carpenterstahl-Schlagfläche und ein SenSert Cavity Pad aus Gummi bieten anspruchsvollen Golfern hohe Performance und dämpft die Vibration beim Auftreffen. Mit dem Big Bertga Diablo Eisen lässt sich die Distanz besser kontrollieren und auch die Genauigkeit wird verbessert. Für die Flugkurvenkontrolle kann mehr Gewicht in den Schlägerkopf positioniert werden.

Das Big Bertha Diablo Hybrid unterstützt den Golfer ein konstantes Spiel zu machen und ermöglicht durch ein hohes MOI  mehr Stabilität. Die Designer von Callaway haben die Dual Runner Sole, die ursprünglich bei den FT-Hybrids verarbeitet wurden, auch bei diesem Modell eingesetzt. Die Ballgeschwindigkeit wird durch den Einsatz von VFT-Technologie erhöht und die neue Positionierung des Schlägerkopfes ermöglicht eine weitere Distanz und Fehlerverzeihbarkeit.

Der Odyssey Black Series i Two Ball Putter aus dem Hause Callaway bietet jedem Spieler Präzision und Performance. Durch den Einsatz eines mehrschichtigen Tour Insert wird hohe Stabilität und ein gutes Gefühl geboten. Konsistenz und Kontrolle bietet das Finish aus plattiertem Nickel. Die Zusammenarbeit des Fine-Tuned Loft Systems und dem tiefen Schwerpunkt des Putters bewirkt ein optimales Rollen des Balles. Der Kopf des i Two Ball Putter wurde aus 1025 Carbonstahl und gewichtetem Wolfram Flansch hergestellt. Die Vibrationen beim Schlag werden durch ein Wolfram Gewicht, eine 1025 Carbonstahl Krone und eine 17-4 Edelstahlbasis, swoie eine Urethanscheibe gedämpft.

Passend zu der Diablo Serie gibt es auch das Callaway Diablo Hybrid Standbag. Eine optimale Aufbewahrung wird bei diesem Bag durch elf Schlägerfächer geboten. Acht Taschen, unter denen sich thermische Ablagetaschen befinden, sorgen für weiteren Staurraum.  Ein integrierter Standstabilisierungsmechanismus ermöchlicht dem Diablo Hybrid Standbag hohe Stabilität auf jedem Untergrund auf einem Golfplatz. Bei diesem Standbag dürfen natürlich auch eine Regenhaube, ein Handtuchhalter, ein Ballmarker, ein Stifthalter und ein Handschuhhalter nicht fehlen. Ebenfalls sind ein doppelter Tragegurt, sowie eine Regenschirmschlaufe am Bag angebracht.

Die Firmengeschichte von Callaway

Gegründet wurde die Golffirma Callaway im Jahre 1982 von Ely Reeves Callaway Jr. und ist heute eine der führenden Marken im Golfsport. Nachdem die Familie von Ely Reeves Callaway Jr. eine Plantage mit 20 Sklaven verloren hatte,  arbeitete er nach seinem Abschluss an der Emory Universität als Laufbursche, bis er sich für eine Karriere bei der Army Callaway 2entschied.  Nach einem Streit verließ er diese wieder und arbeitete bei Textern Industries. 1973 machte sich Ely mit einer Kelterei in Temecula selbständig. Diese verkaufte er 1981 wieder und machte damit einen Gewinn von neun Millionen Dollar.

Bei seiner Freizeitbeschäftigung, dem Golfen, wurde er auf Schäfte von Hickory Stick USA aufmerksam. Er war so begeistert, dass er in diese Firma investierte und 1982 schon Mehrheitseigner geworden war. Nachdem er 1982 das Unternehmen in Callaway Hickory Stick USA umbenannt hatte und auch Präsident der Firma war, verlegte er den Sitz ins kalifornische Cathedral City. 1985 wurde ein weiterer Umzug nach Carslbad in Kalifornien geplant. Zu dieser Zeit wurde Ricard C. Helmstetter als Berater eingestellt und arbeitete sich schnell zum Chefdesigner hoch. Callaway wurde somit das erste Unternehmen in der Golfwelt, die in der Herstellung der Schaftflächen für Putter computergesteuerte Fräsen benutzten.

1988 wurde die Firma in Callaway Golf Company umbenannt. Callaway stellte Schläger her, die vom Schaft bis in den Schlägerkopf verlängert wurden, den sogenannten S2H2. Die Produkte von Callaway waren mit den neusten Technologien ausgestattet und bereits 1990 spielten die meisten Golfer auf der Senior Tour mit einem Driver von Callaway. Innerhalb von 3 Jahren steigerte sich der Umsatz von 4,8 auf 54,7 Millionen Dollar. Einen weiteren Anstieg des Umsatzes auf 133 Millionen Dollar ermöglichte 1992 der Gang an die Börse. 1991 wurde der Big Bertha Driver entwickelt, der sich großer Beliebtheit erfreute.  Mit dem Aufkauf 1997 von Odyssey Sports Inc. wurde Callaway Golf Media als zweites Standbein gegründet.

Nachdem die Konkurrenz anderer Hersteller immer größer wurde, überarbeitete Callaway die Produktpalette und entließ viele Mitarbeiter. Der Erfolg blieb weiterhin aus und im April 2001 wurde bei Ely Schilddrüsenkrebs diagnostiziert. Vier Monate später schied Ely Callaway in Carlsbad aus dem Leben. Nach dem Tod von Ely übernahm Ron Drapeau die Leitung des Unternehmens. Die Firma entwickelte sichweiter und setzte wieder auf neue Technologien, die auch den Umsatz wieder steigen ließen. Auch wenn Callaway das führende Unternehmen auf em Golfmarkt ist, bleibt der damalige Erfolg in den Zeiten des Booms aus.