Golfschläger
Cobra Eisensatz
Cobra Pro CB
UVP: €865 |
Nike Eisensatz
Nike Victory Red Forged Split Cavity
UVP: €900 |
Precept Eisensatz
Precept EV 3 Eisen
UVP: €560 |
Ohne Golfschläger ist ein Golfspiel völlig unmöglich. Sie sind eine zwingende Voraussetzung, um sich mit diesem Spiel näher auseinander zu setzen. Zudem tragen Golfschläger viel dazu bei, ob eine Person auf dem Golfplatz erfolgreich ist, oder nicht, und ob diese Art von Sport viel Freude bereitet oder nicht. Daher sollte man sich in jedem Fall einmal näher mit Golfschlägern auseinander setzen.
Ist man mit seinem Golfschwung nicht wirklich zufrieden, so kann das durchaus auch unter anderem an der falschen Wahl der Golfschläger liegen. Sollte dies der Fall sein, so sagen einem die Wörter Slice oder Hook mit Sicherheit etwas, und das sind beides Wörter, die ein Golfer nicht sehr gerne zu hören bekommt. Natürlich liegen Fehler oder falsche Schläge nicht ausschließlich an den Golfschlägern, doch können diese durchaus ihren Teil zu einem besseren Golfspiel beitragen.
Nun ist die Anschaffung von Golfschlägern nicht unbedingt ein günstiger Spaß, daher fragen sich gerade Neueinsteiger oft, ob sie sich diese Anschaffung, gerade zu Beginn, wirklich antun sollen. Schließlich weiß man ja noch nicht, ob man überhaupt gefallen an dieser Sportart findet und dabei bleiben möchte, oder ob es sich lediglich um eine vorüber gehende Faszination handelt. Die ersten Schnupperstunden oder auch den ersten Wochenkurs kann man durchaus mit geliehenen Schlägern absolvieren, doch spätestens dann sollte man sich ernsthafte Gedanken über den Kauf von Golfschlägern machen, auch wenn man gerade erst am Anfang seiner Golfkarriere steht. Denn spielt man mit nicht passenden oder schlechten Golfschlägern, so wird man nur selten Gefallen an dieser Sportart finden, und den Golfschläger schnell wieder an den Nagel hängen, obwohl dies überhaupt nicht nötig gewesen wäre, hätte man anständiges Material besessen.
Nun denkt sich sicher so manch einer, wenn ich mir schon zu Anfang Golfschläger kaufen soll, dann entscheide ich mich doch lieber für ein No-Name Produkt, da diese meist günstiger sind. Doch davon ist in jedem Fall abzuraten, und zwar aus verschiedenen Gründen. Markenschläger sind auch deswegen Markenschläger, da sie einfach die besseren Spieleigenschaften aufweisen. Im Golfsport ist es so, dass nur diejenigen Marken und Golfschläger erfolgreich sind, welche auch von den guten Spielern geachtet und genutzt werden. Daher kann man sich hier auch gut darauf verlassen, dass die Golfschläger namhafter Firmen problemlos gekauft werden können. Zudem sind die Golfschläger von bekannten Firmen zwar meist etwas teurer in der Anschaffung, dafür sind sie jedoch auch qualitativ hochwertig in Material und Verarbeitung. Golfschläger von No-Name Firmen gehen oft bereits nach einer Saison kaputt, so dass man zwar zunächst einmal Geld bei der Anschaffung gespart hat, sich aber nach einem Jahr bereits neue Golfschläger zulegen muss, während die Produkte bekannter Firmen über viele Jahre hinweg problemlos zu spielen sind und somit letzten Endes sogar günstiger sind.
Eine weitere Frage, welche sich gerade Golfanfänger oft stellen, ist die, ob man denn tatsächlich einen ganzen Satz Golfschläger braucht. Gerade am Anfang werden die meisten Golfer nur mit dem Eisen 7 spielen und damit auch bestens zu Recht kommen. Warum also mehrere Eisen besitzen, wenn doch eines auszureichen scheint? Doch auch hier muss man sagen, dass man nicht Geld sparen sollte, da das in diesem Fall erneut auf Kosten der Spielfreude gehen würde. Sicher kommt man die ersten zwei oder drei Runden auf dem Golfplatz mit einem Eisen zu Recht, dann jedoch wird man fest stellen, dass sich das golferische Können rasch verbessert und man durchaus verschiedene Golfschläger benötigt. Zwar muss man sich nicht gleich ein ganzes Golfbag voller Golfschläger anschaffen, aber allgemein empfohlen werden 5-SW als Grundausrüstung, die man mit der Zeit dann nach und nach aufstocken kann, wenn man das möchte und das Können größer wird.
Ein weiteres großes Thema im Bezug auf Golfschläger ist das Custom Fitting. Das bedeutet, dass man Golfschläger perfekt an das individuelle Spielkönnen und den Körperbau anpasst, so dass Golfschläger und Golfer ideal zusammen passen. Inzwischen ist das Custom Fitting bereits weit verbreitet und man sollte in jedem Fall ein solches absolvieren, bevor man sich einen neuen Satz Golfschläger zulegt. Hierbei wird zwischen dem statischen und dem dynamischen Custom Fitting unterschieden. Beim statischen Custom Fitting werden verschiedene Maße des Golfers zu einander in Verbindung gebracht und so der perfekte Golfschläger ermittelt. Das statische Custom Fitting kann jeder zeit auch online oder sogar per Telefon vorgenommen werden und nimmt nicht sehr viel zeit in Anspruch. Jedoch wird bei diesem Custom Fitting das spielerische Können in die Schlägerwahl nicht mit einbezogen.
Beim dynamischen Custom Fitting dagegen wird zwar auch zunächst ein statisches Fitting vorgenommen, doch danach geht es mit dem Golfschläger auf die Driving Range und man testet hier unter der genauen Aufsicht eines speziell ausgebildeten Golfpros. Bei dieser Art des Fittings werden auch Können und eventuelle Spielfehler in die Auswahl der Golfschläger mit einbezogen.
Wichtig ist, dass man sich bereits vor dem Cutsom Fitting für eine spezielle Golfmarke, von der man die Golfschläger kaufen möchte, entscheidet. Denn die Standartschläger der unterschiedlichen Golffirmen sind bereits verschieden, so dass ein Custom Fitting immer nur speziell für eine Firma gemacht werden kann und keine allgemeine Gültigkeit hat.
Ein Golfschläger besteht aus vielen verschiedenen Einzelteilen, welche an den Golfer angepasst werden können.
Golfschläger – Loft: als Loft bei einem Golfschläger wird die Neigung des Kopfes bezeichnet. Diese ist dafür verantwortlich, wie hoch ein Ball fliegt. Der Loft kann entweder erhöht werden, wodurch auch die Ballflugkurve erhöht wird, oder aber man bevorzugt eine niedrigere Ballflugkurve, dann muss auch der Loft an einem Golfschläger niedriger gehalten werden.
Golfschläger – Lie: hiermit wird der Winkel zwischen Schlägerschaft und Schlägerunterkante oder Schlägersohle bezeichnet. Der Lie wird normalerweise verändert, wenn eine Person größer oder kleiner ist, als die für die Standartschläger vorgesehenen Körpermaße sind. Wird der Lie nicht angepasst, so fliegen die Golfbälle meist nicht gerade aus, sondern entweder immer links oder immer rechts, je nach dem, ob der Winkel zu groß oder zu klein ist.
Golfschläger – Schaftlänge: die Schaftlänge wird normalerweise nur dann verändert, wenn es unbedingt nötig ist, denn in die ideale Schaftlänge der Golfschläger wird sehr viel Forschung und auch viel Geld investiert. Dennoch gibt es Fälle, in welchen auch die Schaftlänge der Golfschläger verändert wird, dann jedoch immer nur um sehr geringe Einheiten.
Golfschläger – Schaftflex: mit dem Flex bei einem Golfschläger wird die Biegsamkeit bezeichnet. Diese entscheidet mit über Richtung und Länge, die ein Ballflug einnimmt, und kann daher so manches Mal entscheidend sein, wenn es um ein gutes Ergebnis auf dem Golfplatz geht.
Golfschläger – Torque Point: damit ist der Bereich an dem Schaft eines Golfschlägers gemeint, der sich am meisten biegt. Ein Low Torque hat zur Folge, dass der Golfball relativ hoch fliegt, während sich bei einem Medium Torque der Biegepunkt in der Mitte des Schaftes befindet und der Ballflug damit normal verläuft.
Golfschläger – Griffe: auch der Griff der Golfschläger trägt seinen Teil zum Flug des Golfballes bei. Der Griff wird an die Handfläche des Golfers angepasst, so dass er einen perfekten Halt hat. Bei großen Händen wird der Griff der Golfschläger verdickt.
Zu Beginn des Golfsports, welcher sich um das 12te Jahrhundert festlegen lässt, war der Golfschläger lediglich ein einfacher Stock. Doch seit dem ist viel passiert und die Golfschläger heute sind wahre Hightech-Geräte. Ein Golfschläger besteht für einen Laien aus dem Schaft mit aufgezogenem Griff und dem Schlägerkopf. Doch ein Golfer weiß, dass an einem Golfschläger noch viel mehr dran ist, was entscheidend zum Erfolg einer Golfrunde beiträgt. Das Verbindungsstück zwischen Schaft und Schlägerkopf ist das Hosel. Hier wird der Schaft eingesetzt und verklebt. Das Ferruel, welches sich auf dem Hosel befindet, sorgt für ein optisch gutes Aussehen der Golfschläger. Auf dem Schlägerkopf selbst sind die Grooves angebracht, und inzwischen auch die Mini-Grooves bei einigen Golfschlägern. Diese sorgen dafür, dass der Golfball den nötigen Spin hat.
Das Material, aus welchem der Kopf der Golfschläger gefertigt wird, hat sich mit der Zeit verändert. Wurde hierfür früher Holz und dann Eisen verwendet, so ist man heute auf Titanium, geschmiedeten Stahl oder Carbon umgestiegen.
Noch nicht sehr lange auf dem Markt, aber bereits sehr beliebt sind die Hybride. Diese sollen zwischen Eisen und Holz eingestuft werden und könne beide ersetzen. Mit dem tiefen Schwerpunkt im Kopf der Golfschläger kann man mit einem Hybrid auch aus schwierigen Lagen gute Resultate erzielen.
Weitere Golfschläger sind die Hölzer, wobei man hier zwischen Fairwayholz und Driver unterscheidet. Driver verfügen über einen sehr großen Kopf und man benützt sie zum Abschlagen vom Tee. Dafür kann man natürlich auch ein Fairwayholz benützen, doch diese eignen sich ebenso bestens für das lange Spiel auf dem Fairway, wie der Name bereits sagt.
Zudem hat ein Golfer diverse Eisen in seinem Golfbag. Diese sind vor allen Dingen für kürzere Abschläge und für das Spiel bis hin zum Grün geeignet. Im Normalfall kann man den Ballflug mit einem Eisen besser kontrollieren als mit einem Holz, weswegen hier oft Eisen bevorzugt werden.
Befindet man sich dann bereits mit dem Ball rund herum um das Grün, so nimmt der Golfer gerne ein Wedge. Mit diesem kann man hohe, aber kurze Bälle gezielt in Richtung Grün oder bereits der Fahne spielen.
Vervollständigt wird das Golfbag mit einem Putter. Befindet sich der Golfball bereits auf dem Grün in der Nähe der Fahne, so kann man mit dem Putter den Ball über das Grün direkt in das Loch rollen.
Cobra Pro CB
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